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Juli

2009 > Einsätze

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Einsatz Feuerwehr Gößnitz
01.07.09; 21:49 Uhr
Einsatz Feuerwehr Gößnitz, KBM Schmölln
Gößnitz, Bahnhofstrasse "Altes Haus" Starke Rauchentwicklung

Der letze Einsatz war vor noch nicht mal 24 h und schon folgt der nächste Alarm.
Schon bei der Anfahrt zum Gerätehaus konnten die Kameraden eine Rauchsäule über dem Stadtgebiet erkennen.
Vom guten alten Kachelofen stammte diese mit Sicherheit nicht. Bei ca. 27 Grad Außentemperatur und schwül-warmen Wetter kommt sicherlich niemand auf die Idee zu Heizen.
Als die ersten Kräfte an der Einsatzstelle angekommen waren spitzte sich die Lage bereits zu. Aus einem Fenster im 1. Obergeschoß züngelten schon Flammen, 3 Personen waren noch im Haus und mußten durch die Feuerwehr über Leitern gerettet werden. 2 von ihnen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Inzwischen traf auch die nachalarmierte Feuerwehr Schmölln am Einsatzort ein, die auf Grund der Baumaßnahmen an der Eisenbahnbrücke einen erheblichen Umweg in Kauf nehmen mußte.
Der Brand war schnell unter Kontrolle, die Restablöschung gestaltete sich in diesem Altbau schwierig.





Unverständnis und unliebsamer Erinnerung ruft dieser Einsatz dennoch hervor :
Während der Löscharbeiten, die gefährdeten Personen waren längst in Sicherheit, versuchte ein stark angetrunkener junger Mann über die Rückseite in das Gebäude zu gelangen. Dabei verletzte er einen Feuerwehrmann, welcher gerade mit Sicherungsmaßnahmen beschäftigt war leicht, begab sich selbst in Gefahr, behinderte die Löschkräfte im Innern des Hauses und widersetzte sich der Aufforderung durch die Polizeibeamten das Gebäude zu verlassen mit Gewalt. Dabei demolierte er einen Hochdrucklüfter der Feuerwehr, schlug und trat gegen Fahrzeuge der Feuerwehr. Die Beamten nahmen den Randalierer vorläufig in Polizei-Gewahrsam. Der Auslöser seiner Aggressivität, so stellte sich später heraus, war sein Schäferhund, welcher angeblich noch in der Wohnung sei. Doch dieser hatte sich mit tierischen Instinkt längst in Sicherheit gebracht und kehrte nach ca. 2 Stunden zielsicher, suchend aber unverletzt, an die Einsatzstelle zurück.
Einen solchen Zwischenfall haben die Kameraden der Gößnitzer Feuerwehr in ihrer freiwilligen Tätigkeit bisher noch nicht erlebt. Bleibt nur zu hoffen das dies ein Einzelfall bleibt!


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